Buchweizen

Buchweizen – die kraftvolle glutenfreie Getreide-Alternative!

Buchweizen ist der Fruchtsamen einer krautigen Pflanze, die eng mit Rhabarber und Sauerampfer verwandt ist, und zu den Knöterichgewächsen gehört. Das so genannte Pseudo-Getreide ist vollkommen glutenfrei, bei Zöliakie in der Regel sehr gut verträglich und ein idealer Nährstofflieferant.

Buchweizenfeld
Buchweizenfeld vor der Blühte
Unser blühendes Buchweizenfeld
Blühendes Buchweizenfeld
Buchweizenkorn
Buchweizenkorn

Wie gesund ist eigentlich Buchweizen?...

Buchweizen enthält reichlich Vitamin E und B1 beziehungsweise B2. Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Calcium, Magnesium sowie die für Haut und Haare sehr wichtige Kieselsäure sind ebenfalls in nennenswerten Mengen enthalten.

Wertvolle Nährstoffquelle. Die kleinen bucheckerartigen Körner schmecken leicht nussig und eignen sich sehr gut als glutenfreie Alternative. Dabei hat der kohlenhydratreiche Buchweizen einen hohen Gehalt an Ballaststoffen und Eiweißen. Als wahres Kraftpaket liefert er zudem eine Extraportion an wertvollen Mineralstoffen, essenziellen Aminosäuren, Vitaminen, Enzymen und hochwertigen Proteinen.

Der als basisch geltende Buchweizen ist vielseitig in der Küche einsetzbar. Er kann beispielsweise als Korn gekocht oder zu Mehl gemahlen werden.

Wird Buchweizen angeröstet, erhält er ein extra nussiges Aroma und ist eine ideale Zutat im Müsli. Auch erhältlich ist Buchweizenschrot  das sind grob zerkleinerte Buchweizenkörner, die prima zur Zubereitung von warmen Porridges verwendet werden können. Etwas feiner sind Buchweizen-Flocken.

Als Mehl eignet sich Buchweizen besonders für glutenfreie süße und herzhafte Backwaren, wie Pfannkuchen,  Brot, Brötchen und Kuchen. In erster Linie ist glutenfreies Buchweizenmehl oftmals Bestandteil von Crepe-Mehlmischungen.

Suchst du nach Abwechslung, bieten sich glutenfreie Buchweizen-Nudeln sehr gut an. Geschmacklich erinnern sie an Vollkorn-Nudeln und schmecken mit cremigen Soßen und gedünstetem Gemüse  besonders lecker.

Glutenfreie Buchweizen Produkt-Empfehlungen: Buchweizenschrot, Buchweizen-Flocken,  Buchweizen-Couscous, Buchweizenmehl, Buchweizen-Nudeln.

Arzneikraft in Blätter und Blüten

Wissenschaftler der Uni Würzburg kürten den Buchweizen zur „Arzneipflanze des Jahres 1999“. Die Bedeutung als Heilkraut wurde erst Ende der 70er Jahre entdeckt. Die Heilkraft liegt aber nicht in den Körnern.

Blätter und Blüten der Nutzpflanze sind für die Wirkung verantwortlich. Sie enthalten 1 bis 6 Prozent des Bioflavonoids Rutin. Dieser Stoff wurde früher Vitamin P genannt. Er fördert und erhält die Elastizität der Blutgefäße, besonders der Kapillaren. Diese feinsten Verästelungen am Ende jeder Vene und Arterie können brüchig werden und vermehrt Flüssigkeit ins Gewebe durchlassen. Folge sind Ödeme oder Hautblutungen. Rutinhaltige Präparate und Buchweizentee werden beispielsweise zur Vorbeugung und Behandlung von Venenerkrankungen wie Krampfadern und Besenreisern eingesetzt.