Dinkel

Das Urgetreide. "Dinkel ist das beste Getreide"

Laut Agrarwissenschaftler der Universität Hohenheim, ist Dinkel gesünder als Weizen. Denn Dinkel ist gesund und enthält mehr und höherwertiges Eiweiß, mehr Vitamine und Mineralstoffe. Auch punktet er mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen und ungesättigten Fettsäuren.

Die im Dinkel enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe tragen vor allem zum gesunden Aufbau von Gehirn, Leber und Muskelzellen bei. Ein weiterer Vorteil bietet der hohe Anteil an Kieselsäure.

Wie gesund ist Dinkel wirklich?

Eine in Mehl enthaltene Aminosäure wird Tryptophan genannt. Ohne diese Aminosäure kann der menschliche Organismus kein Serotonin produzieren. Dinkelprodukte sind daher besonders fröhlich und antidepressiv wirkend. Vollkorngetreide gilt wie der ganze Dinkel für die meisten Menschen als sehr gesund.

Dinkel ist gesund und enthält mehr und höherwertiges Eiweiß
Unser Dinkelfeld

Im Gegensatz zu Weizen hat Dinkel den großen Vorteil, dass er noch nicht durch Züchtung als Lebensmittel ruiniert wurde. Insofern ist sein Nährstoffgehalt ok, und auch die Menge an Anti-Nährstoffen ist noch im grünen Bereich.

Allerdings sind wir gerade dabei, dies zu ändern. Denn immer mehr Züchter, Landwirte und Hersteller drängen auf neue, resistente und besser wachsende Sorten. Als Verbraucher kann das nicht in unserem Interesse sein. Immerhin müssen wir die Neuzüchtung am Ende essen. Denn was bedeutet resistente Sorte ganz konkret?

Die neue Pflanze hat mehr Abwehrstoffe gegen Fressfeinde, Insekten und Pilze. Und da wir Menschen die gleiche Biochemie wie Insekten und Pilze haben, treffen uns die neuen Abwehrstoffe genauso. Im Darm, in Gelenken, als “Allergien” und Autoimmunerkrankungen.

Und dies ist genau der Punkt, den wir bei Weizen bereits erreicht haben.

Was macht Dinkel besser als Weizen?

Dinkel verfügt über eine dicke Kornschale und braucht daher von Natur aus weniger chemische Abwehrstoffe gegen Fressfeinde.

Dinkel enthält weniger Hemmstoffe für unsere Verdauungsenzyme, und weniger aggressive Lektine.

Im Gegensatz zu Weizen ist das Dinkel-Gluten sehr fragil und wird durch Backen und Kochen besser deaktiviert.

Dinkel-Stärke unterscheidet sich in der Struktur von Weizenstärke. Die enzymatische Spaltung verläuft langsamer. Spitzen im Blutzucker werden dadurch vermieden.